Was macht Waschnüsse interessant?

Was macht Waschnüsse interessant?

Nützliche Tipps, warum es sich lohnt, die Waschnuss im Haushalt auszuprobieren. Sicher stellt ihr euch die Frage, kann die Waschnuss mit einem normalen Waschmittel konkurrieren? Die Antwort ist: Ja. Was ich zum Beispiel nicht wusste ist, dass die Waschnuss eine nahe Verwandte der bekannten Litschi ist. Dieser Aspekt allein hat schon meine Neugier auf die Waschnuss geweckt.

Kurz und knapp erklärt

In Deutschland werden Waschnüsse erst seit ca. 15 Jahren verkauft. Das Wissen rund um die Waschnuss ist jedoch schon mehrere Jahrhunderte alt. Sie werden in ihrer festen Form angeboten, das heißt, die Fruchtschalen der Nuss sind bereits geknackt. In flüssiger oder pulvriger Form gibt’s sie auch kaufen, wobei die Schalen am bekanntesten sind.

Wäsche waschen

Je feiner die Waschnussschalen zerkleinert bzw. zerteilt sind, umso höher ist die Waschwirkung. Für ungefähr 30 Waschgänge reichen ca. 250 g Waschnüsse. Ihr gebt zwischen 4 und 8 halbe Waschnussschalen in ein Säckchen aus Baumwolle, das verschließbar ist. Legt dieses direkt in die Trommel der Maschine. Gut zu wissen: Waschnüsse sind prima für sensible Stoffe wie Wolle und Seide geeignet. Was die Waschtemperatur angeht, gibt es verschiedene Meinungen, hier müsst ihr probieren. Allgemein sind sie für Temperaturen zwischen 30 und 90 °C geeignet. Je höher die Temperatur, umso effizienter soll auch die Waschleistung sein.

Für den Geschirrspüler geeignet

Ein Versuch ist es wert. Hier ebenfalls 4 bis 8 Schalen in die Besteckkammer der Spülmaschine geben. Bei hartem Wasser ein wenig Entkalker zufügen.

Geruch Waschnüsse

Eigentlich gelten Waschnüsse als geruchsneutral, beim Waschen werden keine Geruchsstoffe an die Wasche abgegeben. Ich kann es bestätigen, die Wäsche riecht etwas stumpf. Da ich persönlich gut reichende Wäsche mag, war das für mich ein Negativpunkt. Ich suchte nach einer Verbesserung, und probierte ätherisches Öl. Eine große Auswahl an diesen findet ihr hier. Ich nahm ein Öl meiner Wahl (Orangenöl) und gab vor dem Waschvorgang einige Tropfen auf die Kleidung. Die fertige Wäsche hatte am Ende einen zarten Hauch von Orange. Ich war zufrieden mit meinem Waschnussvorgang.

Habt ihr hartes Wasser, sollte unbedingt ein Entkalker zugegeben werden, da die Waschnuss sonst ihre komplette Waschkraft nicht entfalten kann und ihr vom Ergebnis enttäuscht seid. Zusätzlich könnt ihr einen halben Teelöffel Zitronensäure zugeben. Ist die Wäsche stark verschmutzt, etwas Soda.

Fazit:

Wer es nicht versucht, wird nicht klüger. Viel falsch machen kann man damit nicht. Ihr zahlt nicht mehr als für ein herkömmliches Waschmittel und Plastikmüll fällt auch nicht an. Für extrem verschmutzte Kleidung würde ich sie nicht verwenden, aber für Wäsche, die nur verschwitzt ist, sind Waschnüsse optimal und ein Plus für die Umwelt.

 

Ihr möchtet keinen Tipp mehr verpassen? Dann meldet euch doch für die Briefe von Andrina.de an. Damit erhaltet ihr einmal im Monat einen virtuellen Brief von uns.

Dieser Artikel wird gesponsert von:   

*Dieser Artikel enthält Werbe-Links. Wenn du auf einen Link klickst und einkaufst, bekommen wir von deinem Einkauf eine kleine Provision.
Für dich verändert sich der Preis nicht.

Pusteblume
Latest posts by Pusteblume (see all)